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Restaurant Pot-au-Feu

Restaurant Pot-au-Feu

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Mattastrasse 4, 7270 Davos Platz, Schweiz
Grillrestaurant Restaurant
8.8 (272 Bewertungen)

Das Restaurant Pot-au-Feu in der Mattastrasse 4 war über Jahre eine feste Grösse in der kulinarischen Landschaft von Davos, insbesondere für Gäste, die eine Vorliebe für erstklassige Fleischgerichte hegten. Obwohl das Lokal inzwischen dauerhaft geschlossen ist, lohnt sich ein Rückblick auf das, was diesen Ort so besonders und diskussionswürdig machte. Es war ein Restaurant, das sich durch seinen Fokus auf offenes Feuer und hochwertige Produkte einen Namen gemacht hatte, aber auch ein Ort, der bei den Gästen sehr unterschiedliche Eindrücke hinterliess.

Ein Paradies für Fleischliebhaber am Holzkohlegrill

Der unbestrittene Mittelpunkt des Pot-au-Feu war der grosse Holzkohlegrill, auf dem die Spezialitäten des Hauses zubereitet wurden. Dieser Fokus machte es zu einem der führenden Fleischrestaurants in der Region. Die Speisekarte, die online eingesehen werden kann, zeugt von dieser Spezialisierung: Vom zarten Rinderfilet über ein mächtiges T-Bone Steak vom Black Angus bis hin zum saftigen Kräuter-Schweinekotelett – die Auswahl war klar auf anspruchsvolle Fleischgeniesser ausgerichtet. Besonders hervorgehoben wurde in vielen Berichten das Rinderfilet, das von einigen Gästen als "absoluter Traum" beschrieben wurde. Die Zubereitung über dem offenen Feuer verlieh dem Fleisch ein charakteristisches Raucharoma, das von Kennern sehr geschätzt wurde. Man konnte dem Koch sogar bei der Zubereitung zusehen, was das Erlebnis noch authentischer machte.

Eine besondere Erwähnung verdient der "Chef's Signature Dish", der für Gruppen ab vier Personen angeboten wurde. Dieses Gericht umfasste eine opulente Auswahl verschiedener Fleischsorten, darunter Rindsfilet, Hirsch-Entrecôte und Tomahawk-Steak, begleitet von einer grosszügigen Auswahl an Beilagen. Gäste lobten dieses Angebot als "sensationell" und hoben das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis hervor, das für unter 100 CHF pro Person ein wahres Festmahl bot. Ein weiterer positiver Aspekt, der oft genannt wurde, war die Tatsache, dass Beilagen wie Spinat, Pommes Frites oder Gemüse bei den Fleischgerichten in ausreichender Menge inbegriffen waren, was in der gehobenen Küche nicht immer selbstverständlich ist.

Ambiente und Service: Zwischen Begeisterung und Ernüchterung

Das Interieur des Pot-au-Feu trug massgeblich zur Atmosphäre bei. Besucher beschrieben das Ambiente als "fabelhaft mit viel Geschichte" und die Einrichtung als sehr ansprechend und gemütlich. Die rustikale und traditionelle Stimmung schuf einen passenden Rahmen für die deftigen Grillspezialitäten und lud zum Verweilen ein. In Kombination mit einer guten Weinauswahl konnte hier ein rundum gelungener Abend verbracht werden.

Beim Service gingen die Meinungen jedoch stark auseinander, was auf eine schwankende Qualität schliessen lässt. Einige Gäste erlebten das Personal als ausserordentlich professionell, freundlich und zuvorkommend – ein Service, wie man ihn sich wünscht. Andere wiederum berichteten von einem eher "moderaten" Service. Die Kellner wirkten hektisch, vergassen Details und versäumten es beispielsweise, die Gäste nach der gewünschten Garstufe des Fleisches zu fragen. Solche Versäumnisse sind in einem Restaurant dieser Preisklasse besonders ärgerlich und können das gesamte Esserlebnis trüben.

Die Kehrseite der Medaille: Preis und Leistung im Konflikt

Die Preisgestaltung war ein weiterer Punkt, der zu kontroversen Bewertungen führte. Während manche Gäste das Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere bei den grossen Fleischplatten, als exzellent empfanden und sogar bereit gewesen wären, mehr zu bezahlen, sahen andere dies kritischer. Ein Rinderfilet für 58 CHF, das dann nicht wie gewünscht medium-rare, sondern eher medium serviert wurde, führte zu grosser Enttäuschung. In solchen Fällen stand der hohe Preis in keinem Verhältnis zur gebotenen Leistung, und die Sauce wurde als allenfalls durchschnittlich bewertet. Diese Diskrepanz zeigt, dass das Pot-au-Feu zwar das Potenzial für aussergewöhnliche kulinarische Momente hatte, diese aber nicht immer konstant abrufen konnte. Wenn man in Davos gut essen gehen wollte, war das Pot-au-Feu eine Option, die jedoch mit einem gewissen Risiko verbunden war.

Was bleibt in Erinnerung?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Restaurant Pot-au-Feu ein Ort mit einem klaren und überzeugenden Konzept war. Als spezialisiertes Steakhouse zog es zu Recht Fleischliebhaber an und konnte mit der Qualität seiner Produkte und der einzigartigen Zubereitung auf dem Holzkohlegrill oft begeistern. Die grosszügigen, im Preis inbegriffenen Beilagen und das historische Ambiente waren klare Pluspunkte.

Allerdings trübten die dokumentierten Schwankungen bei Service und Küchenleistung das Gesamtbild. Die Hektik des Personals und die uneinheitliche Garung des Fleisches standen im Widerspruch zum eigenen Anspruch und den aufgerufenen Preisen. Für Besucher, die auf der Suche nach den besten Restaurants in Davos waren, stellte das Pot-au-Feu eine interessante, aber nicht immer verlässliche Wahl dar.

  • Stärken: Hochwertiges Fleisch, Zubereitung auf dem Holzkohlegrill, gemütliches Ambiente, gute Weinauswahl, grosszügige und inkludierte Beilagen.
  • Schwächen: Inkonsistente Servicequalität (von exzellent bis hektisch), uneinheitliche Garstufen beim Fleisch, teilweise nicht gerechtfertigtes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Wichtiger Hinweis: Das Restaurant Pot-au-Feu ist dauerhaft geschlossen. Informationen über eine mögliche Wiedereröffnung oder ein neues Konzept an diesem Standort liegen nicht vor.

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